„Wir sollten „Live-Training“ nicht mit virtueller Simulation vergleichen. Es lässt sich nicht sagen, welches Werkzeug besser ist – Hammer oder Schraubendreher. Jedes Werkzeug hat seinen eigenen Zweck, und je mehr Werkzeuge wir in unserem Werkzeugkasten haben, desto besser.“ Marek Link – Estnische Akademie für Sicherheitswissenschaften
Wir setzen Virtual-Reality-Training für 57 verschiedene Lernziele ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Krisenmanagement und der Bewältigung von Großschadenslagen (60 %) sowie den damit verbundenen Entscheidungsprozessen. Darüber hinaus führen wir spezielle Trainings zu taktischer und strategischer Führung, Krisenkommunikation, der Bewältigung von Unruhen, CBRN-Lagen, Tatortarbeit, dem Umgang mit illegalen Grenzübertritten sowie dem Schutz kritischer Infrastrukturen durch.
Seit 2009 haben wir die Zahl der XVR-Anwender an unserer Akademie verdreifacht. Bereits 70 % aller Führungskräfte im Einsatzdienst in Estland verfügen über Erfahrung mit Virtual-Reality-Training, und die Nachfrage von Organisationen wie Feuerwehr und Polizei wächst weiterhin.
Virtual Reality ermöglicht es uns, mehr Menschen gleichzeitig zu trainieren, was zu erheblichen Einsparungen führt. Obwohl wir die Ergebnisse weiter erforschen müssen, zeigen unsere internen Auswertungen, dass Studierende, die an Virtual-Reality-Trainings teilgenommen haben, unter realen Bedingungen bei Routineabläufen rund 30 % weniger Fehler machen.
Virtual-Reality-Training mag kostenintensiver sein als klassische Unterrichtseinheiten im Schulungsraum, reduziert jedoch den Bedarf an groß angelegten Realübungen, deren Durchführung sehr kostspielig und organisatorisch aufwendig ist, während ihr tatsächlicher Lerngewinn oft begrenzt bleibt.
Unsere Erfahrung zeigt: Wird Virtual-Reality-Training in ausreichendem Umfang eingesetzt, zahlt sich die Investition eindeutig aus. Darüber hinaus hat uns der Einsatz von Virtual Reality geholfen, uns innerhalb der EU und darüber hinaus als innovative Ausbildungseinrichtung zu etablieren.